

Diese Ventile erzeugen Dämpfungskräfte für die Einfederungsbewegung der Federung, um Öl zu sparen. Wenn der Stoßdämpfer seinen Hub verlängert, sind die Räder so weit von der Karosserie entfernt, dass der Stoßdämpfer gedehnt wird. Der Kolben des Stoßdämpfers bewegt sich dann nach oben. Der Öldruck im oberen Hohlraum des Kolbens steigt an, das Umlaufventil schließt und die Flüssigkeit im oberen Hohlraum drückt das Ausdehnungsventil in den unteren Hohlraum. Wegen der Kolbenstange reicht der Flüssigkeitsstrom aus dem oberen Hohlraum nicht aus, um das vergrößerte Volumen des unteren Hohlraums zu füllen. Im unteren Haupthohlraum entsteht ein Vakuum. Wenn das Öl im Vorratsbehälter das Ausgleichsventil 7 drückt, fließt Öl in den unteren Hohlraum, um es zu ergänzen. Aufgrund der Drosselung dieser Ventile wirkt die Federung bei Ausdehnungsbewegungen dämpfend.
Da die Steifigkeit und Vorspannkraft der Streckventilfeder größer ausgelegt sind als die des Kompressionsventils, ist bei gleichem Druck die Kanallastfläche des Streckventils und der entsprechende normale Durchgangsspalt kleiner als die Summe der Kanalabsperrfläche des Kompressionsventils und des entsprechenden normalen Durchgangsspalts. Dadurch ist die durch den verlängerten Federweg des Stoßdämpfers erzeugte Dämpfungskraft größer als die Dämpfungskraft des Kompressionshubs, was den Anforderungen einer schnellen Stoßdämpfung entspricht.

